ADHS

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ADHS tritt in unterschiedlich starker Ausprägung auf und wirkt sich individuell verschieden aus.

Betroffen sind Menschen aller Begabungsniveaus. Es wird unterschieden zwischen der motorisch ruhigen Form des “Träumerles“ ADS und der motorisch nervösen Form des ADHS. Aus Gründen der Vereinfachung beschränken wir uns im Folgenden auf das Kürzel ADHS.

Diese Persönlichkeitsvarianten bekommen einen Krankheitswert, wenn der Mensch mit sich und in seiner Umwelt nicht zurechtkommt. Spätestens dann sollten ärztliche und therapeutische Begleitung in Anspruch genommen werden. Das ADHS wird auch als Reizfilterschwäche bezeichnet, da betroffene Menschen darin beeinträchtigt sind, äußere wie innere Reize ( Impulse ) nach ihrer Wichtigkeit zu filtern und zu ordnen. Erbfaktoren sind in mehr als 25% der Fälle ursächlich beteiligt.

Diagnose

ADHS ist eingereiht in die Gruppe der psychischen Erkrankungen. Aus diesem Grund wird  die genaue, verbindliche Diagnose vom Psychiater, bei Kindern vom Kinder- und Jugendpsychiater, durchgeführt. Ähnlich wie ein Puzzle setzt sie sich aus vielen Einzelteilen zusammen und ergibt erst dann ein aussagefähiges Bild.

Der Diagnose liegt in vielen Fällen eine genetisch bedingte Störung der Reizweiterleitung im Gehirn zu Grunde. Hier ist nach den vorliegenden Erkenntnissen der Dopaminhaushalt , der zur Reizverarbeitung benötigt wird, mit den vorhandenen Trägersynapsen im Ungleichgewicht.

Begleiterscheinungen

Als Begleiterscheinung oder Sekundärerkrankung können z. B. auftreten:

bei Kindern

  • Aggressives Verhalten
  • Entwicklungsverzögerungen und schulische Leistungsschwächen
  • mangelndes Selbstvertrauen und Leistungsunsicherheit

oder bei Erwachsenen

  • Depressionen
  • Versagensängste
  • Mangelndes Selbstvertrauen
  • Alkohol- oder Drogenabhängigkeit

Symptome

Folgende sind die Leisymptome bei ADHS:

  • Aufmerksamkeitsdefizit oder Unaufmerksamkeit
  • Hyperaktivität oder körperliche Unruhe
  • Impulsivität oder Impulskontrollschwäche